Ein Corporate Podcast kostet im deutschsprachigen Markt zwischen ein paar hundert Euro und mehreren tausend Euro im Monat — je nachdem, wie viel Arbeit im Haus bleibt. Bei uns liegen die festen Preise bei 1.300 € oder 2.200 € im Monat für einen betreuten Podcast und bei 3.500 € im Monat plus 500 € Einrichtung, wenn der Podcast ein Vertriebskanal sein soll.
Damit hast du die Zahlen. Der Rest dieser Seite erklärt, wofür sie stehen — und warum der Vergleich über den Preis pro Episode, den die meisten Anbieter anbieten, systematisch in die falsche Entscheidung führt.
Keine Anfrage nötig, keine Klappelemente. Diese Seite ist so geschrieben, dass du sie weiterleiten kannst.
Was der Markt aufruft
Die verbreiteten Preisguides im deutschsprachigen Raum nennen im Wesentlichen zwei Zahlen: einen einmaligen Setup-Betrag im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich und einen laufenden Preis pro Episode, der bei einfachen Produktionen im mittleren dreistelligen Bereich beginnt und mit Anspruch und Aufwand nach oben geht.
Diese Zahlen sind nicht falsch. Sie beschreiben nur einen Teil.
Der Preis pro Episode beantwortet genau eine Frage: Was kostet es, aus einer Aufnahme eine hörbare Datei zu machen? Das ist der mittlere von drei Kostenblöcken — und der einzige, der sich sauber pro Stück abrechnen lässt. Genau deshalb wird er überall genannt.
Woraus die Kosten wirklich bestehen
Jeder Unternehmenspodcast hat drei Kostenblöcke. Angebote unterscheiden sich fast nie im ersten, selten im zweiten und immer im dritten.
1. Aufnahme. Equipment, Raum, Technik, gegebenenfalls jemand, der es aufbaut. Einmalig oder je Aufnahmetag. Wer remote aufnimmt, kommt hier mit zwei ordentlichen Mikrofonsets aus; wer C-Level-Gäste im eigenen Haus aufnehmen will, bucht Aufnahmetage.
2. Produktion. Schnitt, Mastering, Pegel, Störgeräusche. Das ist der Block, für den es Episodenpreise gibt, und es ist Handwerk: Es wird vorausgesetzt und ist kein Unterscheidungsmerkmal.
3. Betrieb und Verwertung. Veröffentlichung, Shownotes, Clips, Blogartikel, Reporting — und die Person, die jede Woche dafür sorgt, dass es passiert. Dieser Block taucht in Episodenpreisen fast nie auf, weil er nicht pro Stück anfällt, sondern dauerhaft.
Und genau daran sterben die meisten Formate. Nicht am Geld für den Schnitt, sondern am dritten Block, der intern immer die Aufgabe ist, die warten kann. Podcast starten ist einfach. Dranbleiben nicht.
Wer nur Block 2 einkauft, hat einen günstigen Podcast und in der Regel nach zehn Folgen keinen mehr.
Was ein betreuter Podcast bei uns kostet
Zwei Pakete, feste Preise, je vier Episoden im Monat bis 45 Minuten, vollständig remote möglich.
| Paket | Preis | Enthalten |
|---|---|---|
| Produktion | 1.300 €/Monat | Schnitt, Mastering, Pegel-Normalisierung, Störgeräusch-Entfernung. Veröffentlichung, Shownotes und Verwertung machst du selbst |
| Komplett (empfohlen) | 2.200 €/Monat | Alles aus Produktion, plus Veröffentlichung auf allen Plattformen, SEO-Shownotes mit Zeitstempeln, Clips und Zitatgrafiken, LinkedIn-Post, Blogartikel je Episode, monatliches Reporting |
| Zusatz: Redaktion & Strategie | +750 €/Quartal | Quartalsgespräch und Themenplan. Nur zu Komplett buchbar |
Was zusätzlich anfällt:
- Extra-Episode über die vier hinaus: 325 € (Produktion) oder 550 € (Komplett)
- Episoden zwischen 45 und 75 Minuten: +25 % je Episode. Darüber individuell
- Equipment stellt der Kunde. Die Setup-Beratung kostet nichts
Mindestlaufzeit drei Monate, danach quartalsweise mit vier Wochen Kündigungsfrist zum Quartalsende. Paketwechsel jederzeit zum Folgemonat, in beide Richtungen.
Umgerechnet sind das bei Komplett 550 € je Episode — auf den ersten Blick im Bereich dessen, was andere für die reine Produktion aufrufen. Der Unterschied ist Block 3: Bei Produktion bekommst du eine fertige Datei, bei Komplett eine veröffentlichte Folge samt allem, was daraus entsteht. Die 900 € Differenz zwischen den Paketen sind kein Mengenaufschlag. Sie beantworten die Frage, wer veröffentlicht.
Was in welchem Paket steckt, im Detail: Podcast Service.
Was Aufnahme vor Ort kostet
On-Site ist kein eigenes Programm, sondern der Aufnahmemodus für beide Angebote. Wir bringen ein mobiles Studio in euren Konferenzraum.
| Setup | Preis | Umfang |
|---|---|---|
| Halbtag | 900 € | 4 Stunden, 2–3 Episoden |
| Ganztag (empfohlen) | 1.500 € | 8 Stunden, 4–6 Episoden, Multi-Cam |
| Konferenz / Event | 2.000 € pro Tag | 1–3 Tage, Multi-Track |
Wichtig, und deshalb steht es hier und nicht weiter unten: Der Tagespreis deckt die Aufnahme, nicht die fertige Episode. Danach gibt es zwei Wege — Produktion bei uns (Aufnahmetag plus Episodenpreis 325 € oder 550 €) oder Rohmaterial-Übergabe (Aufnahmetag plus 450 € Pauschale, Archivierung dann vier Wochen statt zwölf Monate).
Anreise: 0 € auf unserer aktuellen Route, außerhalb 0,30 € pro Kilometer, maximal 200 €. Vorlauf vier bis acht Wochen, weil der Routenplan davon abhängt.
Zwei Gründe sprechen für einen Aufnahmetag im Haus, und beide sind rechenbar. Erstens die Zusagequote: Ein Vorstand, der sein Büro nicht verlassen muss, sagt eher zu. Zweitens der Block: Ein Tag Aufnahme ergibt den Content für einen Monat.
Und die ehrliche Gegenrichtung: Solo-Format, ein Gast, sauber remote aufnehmbar, keine Blockproduktion — dann braucht ihr uns nicht im Haus. Das ist die günstigere und die bessere Empfehlung. Details: On-Site.
Warum ein Vertriebs-Podcast nicht in dieselbe Tabelle gehört
Bis hierher ging es um Produktionskosten. Der nächste Preis beantwortet eine andere Frage.
Wenn ein Podcast nicht Sichtbarkeit erzeugen, sondern Zugang zu bestimmten Entscheidern schaffen soll, verschiebt sich der Aufwand komplett: Die Arbeit liegt dann nicht im Schnitt, sondern in der Recherche der Wunschkunden, in der persönlichen Ansprache, im Terminmanagement und im Nachfassen nach jeder Folge. Die Episode ist in diesem Modell das Nebenprodukt, nicht das Produkt.
Deshalb ist ein Preis pro Episode hier keine sinnvolle Größe. Man bezahlt nicht Folgen, sondern einen laufenden Zugangsprozess. Wie das funktioniert, steht ausführlich unter Podcast als Vertriebskanal.
Der Preis: 3.500 € netto im Monat plus 500 € einmalige Einrichtung, sechs Monate Mindestlaufzeit. Fest, ohne „ab“. Kein Provisions- oder Erfolgsmodell — auch nicht auf Nachfrage, weil vor jedem Gespräch echte Arbeit entsteht, unabhängig vom Ausgang.
Über sechs Monate sind das gut 21.500 €. Das ist eine Entscheidung, die in den meisten Häusern nicht eine Person allein trifft — deshalb steht hier alles, was für die Runde nötig ist, statt hinter einem Formular. Was enthalten ist: PodLead.
Was im Preis nicht enthalten ist, obwohl es andere versprechen: Ergebnisse ab Woche eins. Monat 1 ist Fundament — Liste, Ansprache, Setup, keine Folgen. Ab Monat 2 läuft die Pipeline an, zwischen Monat 3 und 6 wird der Effekt sichtbar. Wer Termine ab Woche eins verspricht, lügt.
Die Kosten, die in keinem Angebot stehen
Deine eigene Zeit. Vorbereitung, Aufnahme, Freigaben — das bleibt bei dir, egal wie viel du abgibst. Rechne es mit deinem eigenen Stundensatz durch, bevor du Angebote vergleichst. Bei Geschäftsführungen ist das oft der größte Posten der ganzen Rechnung, und er steht in keinem Angebot.
Das Equipment. Zwei ordentliche Mikrofonsets samt Kopfhörern, Licht und Kabeln liegen im niedrigen vierstelligen Bereich, wenn der Ton am Ende sendefähig sein soll. Es geht auch billiger. Man hört es.
Die aufgegebene Folge. Der teuerste Posten ist der Podcast, der nach zehn Folgen aufhört: Setup bezahlt, Equipment gekauft, Zeit investiert — und nichts, was weiterarbeitet. Das ist keine Warnung vor dem Sparen, sondern vor der falschen Sparstelle: Wer an Block 3 spart, spart am einzigen Block, der über das Weitermachen entscheidet.
Was ihr für dieses Geld nicht bekommt
Keine Reichweitengarantie. Downloads sind ein Ergebnis, kein Versprechen. Wir nennen keine Zielzahl, weil wir keine seriös nennen können — und wer eine nennt, sollte erklären müssen, wie er sie erzeugt.
Keine Ergebnisse ab Woche eins. Siehe oben. Das gilt für beide Angebote.
Keine fertige Episode im On-Site-Tagespreis. Der Tag deckt die Aufnahme.
Keine Rabattstaffel und keine Verhandlungsspielräume. Die Preise sind fest. Skaliert wird über Menge und Länge, nicht über Nachlass. Das ist auch für dich einfacher: Du musst nicht damit rechnen, dass jemand anders denselben Umfang billiger bekommen hat.
Welche Zahl für euch gilt
Die Entscheidung läuft nicht über die Höhe, sondern über die Situation. Zwei Sätze — welcher trifft eher zu?
„Ich weiß genau, an welche dreißig Firmen ich verkaufen will. Ich komme nur an die Entscheider nicht heran.“ → Dann geht es um Zugang, nicht um Produktion. PodLead ansehen
„Wir wollen einen Podcast, der läuft, ohne dass er an mir hängt.“ → Dann geht es um Betrieb und Kontinuität. Podcast Service ansehen
Wenn beides zutrifft, ist es fast immer das zweite zuerst: Ein Kanal, der noch nicht verlässlich läuft, trägt keinen Vertriebsprozess.
Häufige Fragen
Was kostet ein Corporate Podcast im Monat? Bei eco-minded.media 1.300 € für Produktion (Schnitt und Mastering) oder 2.200 € für Komplett (zusätzlich Veröffentlichung, Shownotes, Clips, Blogartikel und Reporting), je vier Episoden im Monat. Ein Podcast, der als Vertriebskanal aufgebaut wird, kostet 3.500 € im Monat plus 500 € Einrichtung.
Gibt es Setup-Kosten? Beim Podcast Service nicht — die Einrichtung von Hosting, Feed, Plattformen und Artwork ist Teil des Retainers. Bei PodLead fallen einmalig 500 € an. Equipment stellt der Kunde; die Setup-Beratung kostet nichts.
Was kostet eine einzelne zusätzliche Episode? 325 € im Paket Produktion, 550 € im Paket Komplett. Episoden zwischen 45 und 75 Minuten kosten 25 % mehr, darüber wird individuell kalkuliert.
Warum kostet ein Vertriebs-Podcast mehr als eine Produktion? Weil ein anderer Aufwand bezahlt wird. Bei einer Produktion wird Material verarbeitet; bei einem Vertriebs-Podcast werden Wunschkunden recherchiert, persönlich angesprochen, Termine koordiniert und nach jeder Folge nachgefasst. Die Episode ist dort das Nebenprodukt, nicht das Produkt.
Der nächste Schritt
Die Frage, an der sich der Preis entscheidet, ist keine Preisfrage:
Was soll in sechs Monaten anders sein — mehr Sichtbarkeit oder Gespräche mit bestimmten Leuten?
Die Antwort darauf sortiert die Zahlen von selbst. Wenn du unsicher bist: 30 Minuten, kostenlos, ohne Pitch. Wir sagen dir auch, wenn keines der beiden Angebote zu eurer Lage passt. Gespräch buchen.
