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Corporate Podcast Kosten: warum der Preis pro Episode die falsche Zahl ist

Von Tim Bartschaktualisiert am 9 Min. Lesezeit

Was ein Corporate Podcast kostet, hängt weniger am Schnitt als an einer Frage: Wie viel Arbeit bleibt im Haus? Bei uns liegen die festen Preise bei 1.300 € oder 2.200 € im Monat für einen betreuten Podcast und bei 3.500 € im Monat plus 500 € Einrichtung, wenn der Podcast ein Vertriebskanal sein soll. Alle Preise netto zzgl. USt.

Damit hast du die Zahlen. Der Rest dieser Seite erklärt, wofür sie stehen — und warum der Vergleich über den Preis pro Episode, der sich als Maßstab anbietet, systematisch in die falsche Entscheidung führt.

Keine Anfrage nötig, keine Klappelemente. Diese Seite ist so geschrieben, dass du sie weiterleiten kannst.

Der naheliegende Vergleich

Wer Podcast-Kosten vergleichen will, greift zu zwei Zahlen: einem einmaligen Setup-Betrag und einem laufenden Preis pro Episode, der mit Anspruch und Aufwand nach oben geht.

Diese Zahlen sind nicht falsch. Sie beschreiben nur einen Teil.

Der Preis pro Episode beantwortet genau eine Frage: Was kostet es, aus einer Aufnahme eine hörbare Datei zu machen? Das ist der mittlere von drei Kostenblöcken — und der einzige, der sich sauber pro Stück abrechnen lässt. Genau deshalb eignet er sich so gut zum Vergleichen — und greift so kurz.

Woraus die Kosten wirklich bestehen

Jeder Unternehmenspodcast hat drei Kostenblöcke. Der größte Unterschied zwischen Angeboten liegt im dritten.

1. Aufnahme. Equipment, Raum, Technik, gegebenenfalls jemand, der es aufbaut. Einmalig oder je Aufnahmetag. Wer remote aufnimmt, kommt hier mit zwei ordentlichen Mikrofonsets aus; wer C-Level-Gäste im eigenen Haus aufnehmen will, bucht Aufnahmetage.

2. Produktion. Schnitt, Mastering, Pegel, Störgeräusche. Das ist der Block, für den es Episodenpreise gibt, und es ist Handwerk: Es wird vorausgesetzt und ist kein Unterscheidungsmerkmal.

3. Betrieb und Verwertung. Veröffentlichung, Shownotes, Clips, Blogartikel, Reporting — und die Person, die jede Woche dafür sorgt, dass es passiert. Dieser Block passt in keinen Episodenpreis, weil er nicht pro Stück anfällt, sondern dauerhaft.

Und genau daran schlafen Formate ein. Nicht am Geld für den Schnitt, sondern am dritten Block, der intern immer die Aufgabe ist, die warten kann. Podcast starten ist einfach. Dranbleiben nicht.

Wer nur Block 2 einkauft, hat einen günstigen Podcast — solange intern jemand den Rest trägt.

Was ein betreuter Podcast bei uns kostet

Zwei Pakete, feste Preise, je vier Episoden im Monat bis 45 Minuten, vollständig remote möglich. Alle Preise netto zzgl. USt.

PaketPreisEnthalten
Produktion1.300 € / MonatSchnitt, Mastering, Pegel-Normalisierung, Störgeräusch-Entfernung. Veröffentlichung, Shownotes und Verwertung machst du selbst
Komplett (empfohlen)2.200 € / MonatAlles aus Produktion, plus Veröffentlichung auf allen Plattformen, SEO-Shownotes mit Zeitstempeln, Clips und Zitatgrafiken, LinkedIn-Post, Blogartikel je Episode, monatliches Reporting
Zusatz: Redaktion & Strategie750 € / QuartalQuartalsgespräch und Themenplan. Nur zu Komplett buchbar

Was zusätzlich anfällt:

Mindestlaufzeit drei Monate, danach quartalsweise mit vier Wochen Kündigungsfrist zum Quartalsende. Paketwechsel jederzeit zum Folgemonat, in beide Richtungen.

Umgerechnet sind das bei Komplett 550 € je Episode. Der Unterschied liegt in Block 3: Bei Produktion bekommst du eine fertige Datei, bei Komplett eine veröffentlichte Folge samt allem, was daraus entsteht. Die 900 € Differenz zwischen den Paketen sind kein Mengenaufschlag. Sie beantworten die Frage, wer veröffentlicht.

Was in welchem Paket steckt, im Detail: Podcast Service: Preise und Pakete.

Was Aufnahme vor Ort kostet

On-Site ist kein eigenes Programm, sondern der Aufnahmemodus für beide Angebote. Wir bringen ein mobiles Studio in euren Konferenzraum.

SetupPreisUmfang
Halbtag900 €4 Stunden, 2–3 Episoden
Ganztag (empfohlen)1.500 €8 Stunden, 4–6 Episoden, Multi-Cam
Konferenz / Event2.000 € pro Tag1–3 Tage, Multi-Track

Alle Preise netto zzgl. USt.

Wichtig, und deshalb steht es hier und nicht weiter unten: Der Tagespreis deckt die Aufnahme, nicht die fertige Episode. Danach gibt es zwei Wege — Produktion bei uns (Aufnahmetag plus Episodenpreis 325 € oder 550 €) oder Rohmaterial-Übergabe (Aufnahmetag plus 450 € Pauschale, Archivierung dann vier Wochen statt zwölf Monate).

Wann und wo: Vor-Ort-Termine in Deutschland von Mai bis September, von Oktober bis April nehmen wir remote auf. Anreise auf unserer Route kostenlos, außerhalb 0,30 € pro Kilometer, maximal 200 €. Vorlauf vier bis acht Wochen, weil der Routenplan davon abhängt.

Zwei Gründe sprechen für einen Aufnahmetag im Haus. Erstens die Zusage: Ein Vorstand, der sein Büro nicht verlassen muss, sagt eher zu. Zweitens der Block: Ein Tag Aufnahme ergibt den Content für einen Monat.

Und die ehrliche Gegenrichtung: Solo-Format, ein Gast, sauber remote aufnehmbar, keine Blockproduktion — dann braucht ihr uns nicht im Haus. Das ist die günstigere und die bessere Empfehlung. Details: On-Site-Aufnahme.

Warum ein Vertriebs-Podcast nicht in dieselbe Tabelle gehört

Bis hierher ging es um Produktionskosten. Der nächste Preis beantwortet eine andere Frage.

Wenn ein Podcast nicht Sichtbarkeit erzeugen, sondern Zugang zu bestimmten Entscheidern schaffen soll, verschiebt sich der Aufwand komplett: Die Arbeit liegt dann nicht im Schnitt, sondern in der Recherche der Wunschkunden, in der persönlichen Ansprache, im Terminmanagement und im Nachfassen nach jeder Folge. Die Episode ist in diesem Modell das Nebenprodukt, nicht das Produkt.

Deshalb ist ein Preis pro Episode hier keine sinnvolle Größe. Man bezahlt nicht Folgen, sondern einen laufenden Zugangsprozess. Wie das funktioniert, steht ausführlich unter Podcast als Vertriebskanal.

Der Preis: 3.500 € netto im Monat plus 500 € einmalige Einrichtung, zzgl. USt., sechs Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich weiter. Fest, ohne „ab". Kein Provisions- oder Erfolgsmodell — auch nicht auf Nachfrage, weil vor jedem Gespräch echte Arbeit entsteht, unabhängig vom Ausgang.

Über die sechs Monate Mindestlaufzeit sind das 21.500 € netto. Das ist eine Entscheidung, die du vermutlich nicht allein triffst — deshalb steht hier alles, was für die Runde nötig ist, statt hinter einem Formular. Was enthalten ist: PodLead.

Was nicht enthalten ist, obwohl es andere versprechen: Ergebnisse ab Woche eins. Monat 1 ist Fundament — Liste, Ansprache, Setup, keine Folgen. Ab Monat 2 und 3 läuft die Pipeline an. Wer Termine ab Woche eins verspricht, lügt.

Die Kosten, die in keinem Angebot stehen

Deine eigene Zeit. Vorbereitung, Aufnahme, Freigaben — das bleibt bei dir, egal wie viel du abgibst. Rechne es mit deinem eigenen Stundensatz durch, bevor du Angebote vergleichst. Bei Geschäftsführungen ist das oft der größte Posten der ganzen Rechnung, und er steht in keinem Angebot.

Das Equipment. Zwei ordentliche Mikrofonsets samt Kopfhörern, Licht und Kabeln liegen im niedrigen vierstelligen Bereich, wenn der Ton am Ende sendefähig sein soll. Es geht auch billiger. Man hört es.

Die aufgegebene Folge. Der teuerste Posten ist der Podcast, der nach ein paar Folgen aufhört: Setup bezahlt, Equipment gekauft, Zeit investiert — und nichts, was weiterarbeitet. Das ist keine Warnung vor dem Sparen, sondern vor der falschen Sparstelle: Wer an Block 3 spart, spart am einzigen Block, der über das Weitermachen entscheidet.

Was ihr für dieses Geld nicht bekommt

Keine Reichweitengarantie. Downloads sind ein Ergebnis, kein Versprechen. Wir nennen keine Zielzahl, weil wir keine seriös nennen können — und wer eine nennt, sollte erklären müssen, wie er sie erzeugt.

Keine Ergebnisse ab Woche eins. Siehe oben. Das gilt für beide Angebote.

Keine fertige Episode im On-Site-Tagespreis. Der Tag deckt die Aufnahme.

Keine Rabattstaffel und keine Verhandlungsspielräume. Die Preise sind fest. Skaliert wird über Menge und Länge, nicht über Nachlass. Das ist auch für dich einfacher: Du musst nicht damit rechnen, dass jemand anders denselben Umfang billiger bekommen hat.

Welcher Weg für euch gilt

Die Entscheidung läuft nicht über die Höhe, sondern über die Situation. Zwei Sätze — welcher trifft eher zu?

„Ich weiß genau, an welche dreißig Firmen ich verkaufen will. Ich komme nur an die Entscheider nicht heran." Dann geht es um Zugang, nicht um Produktion. PodLead ansehen

„Wir wollen einen Podcast, der läuft, ohne dass er an mir hängt." Dann geht es um Betrieb und Kontinuität. Podcast Service ansehen

Wenn beides zutrifft, kommt das zweite zuerst: Ein Kanal, der noch nicht verlässlich läuft, trägt keinen Vertriebsprozess.

Häufige Fragen

Was kostet eine Podcast-Agentur? Das hängt davon ab, was die Agentur übernimmt: nur den Schnitt, auch Veröffentlichung und Verwertung, oder den Zugang zu Gästen. Bei eco-minded.media kostet der Podcast Service 1.300 € (Produktion) oder 2.200 € (Komplett) im Monat für je 4 Episoden. PodLead kostet 3.500 € im Monat plus 500 € Einrichtung. Alle Preise netto zzgl. USt. und fest. Details: Podcast Service: Preise und Pakete und PodLead.

Was kostet eine Podcast-Folge? Rechnerisch 325 € je Episode im Paket Produktion und 550 € im Paket Komplett, so viel kostet bei uns auch eine Extra-Episode, netto zzgl. USt. Als Vergleichszahl taugt der Preis pro Folge trotzdem wenig: Er zeigt nur Block 2, nicht den Betrieb, an dem ein Podcast hängt.

Wie viel Budget sollte ich für einen Corporate Podcast einplanen? Rechne mit drei Posten: der Produktion und dem Betrieb (bei uns 1.300 € oder 2.200 € im Monat, mindestens drei Monate), dem Equipment für die Aufnahme und deiner eigenen Zeit für Vorbereitung, Aufnahme und Freigaben. Soll vor Ort aufgenommen werden, kommt ein Aufnahmetag dazu.

Was kostet ein Corporate Podcast im Monat? Das hängt vor allem davon ab, wie viel Arbeit im Haus bleibt: nur Schnitt, oder auch Veröffentlichung, Verwertung und Betrieb. Bei eco-minded.media 1.300 € für Produktion (Schnitt und Mastering) oder 2.200 € für Komplett (zusätzlich Veröffentlichung, Shownotes, Clips, Blogartikel und Reporting), je vier Episoden im Monat. Ein Podcast, der als Vertriebskanal aufgebaut wird, kostet 3.500 € im Monat plus 500 € Einrichtung. Alle Preise netto zzgl. USt.

Gibt es Setup-Kosten? Beim Podcast Service nicht, es gibt keine Einrichtungsgebühr. Bei PodLead fallen einmalig 500 € netto an. Equipment stellt der Kunde, die Setup-Beratung kostet nichts.

Was kostet eine einzelne zusätzliche Episode? 325 € im Paket Produktion, 550 € im Paket Komplett, netto zzgl. USt. Episoden zwischen 45 und 75 Minuten kosten 25 % mehr, darüber wird individuell kalkuliert.

Warum kostet ein Vertriebs-Podcast mehr als eine Produktion? Weil ein anderer Aufwand bezahlt wird. Bei einer Produktion wird Material verarbeitet; bei einem Vertriebs-Podcast werden Wunschkunden recherchiert, persönlich angesprochen, Termine koordiniert und nach jeder Folge nachgefasst. Die Episode ist dort das Nebenprodukt, nicht das Produkt.

Der nächste Schritt

Die Frage, an der sich der Preis entscheidet, ist keine Preisfrage:

Was soll in sechs Monaten anders sein — mehr Sichtbarkeit oder Gespräche mit bestimmten Leuten?

Die Antwort darauf sortiert die Zahlen von selbst. Wenn du unsicher bist: 30 Minuten, kostenlos, ohne Pitch. Wir sagen dir auch, wenn keines der beiden Angebote zu eurer Lage passt. Strategiegespräch buchen

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